Blumen schenken mit Herz und Verstand

Ein Großteil der Schnittblumen in Deutschland wird derzeit aus Kenia, Kolumbien, Israel und Ecuador eingeführt.

 

Die Produktionsbedingungen sind durch geringe Einkünfte, hohen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die damit einhergehende Gesundheitsgefährdung der Arbeitnehmer geprägt. Das Pestizid Aktions-Netzwerk PAN e.V. informierte in Hamburg über fair und umweltgerecht produzierte Schnittblumen im In- und Ausland sowie das Gütesiegel FLP (Flower Label Program), das fair und umweltbewusst produzierte Schnittblumen zertifiziert. Dazu verteilte der Verein fair gehandelte Blumen und Informationsmaterial an die Bevölkerung, in dem auf die sozialen Missstände und Umweltprobleme bei der Produktion von Schnittblumen aufmerksam gemacht wurde. Der Verein möchte mit seinem Projekt nicht nur auf umweltbelastende und sozial benachteiligende Produktionsbedingungen im Ausland hinweisen, sondern auch über die derzeit 120 Bio-Gärtnereien in Deutschland informieren, die Blumen nach kontrolliert biologischen Kriterien anbauen.